11: Digitalisierung

Erscheinungsdatum: 
02.12.2015
Überschriften: 

Entwicklung der Digitalisierung
Prozessautomatisierung
Hypethemen im Überblick
Strategie, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz

Das Voranschreiten der Digitalisierung in allen Bereichen des Lebens ist unaufhaltsam. Kaum kann man sich noch an analoge Audiogeräte erinnern, Foto, Video, Haushaltsgeräte und Haussteuerung folgten. Digital aufbereitete Informationen steuern unseren Tagesablauf, Kalendereinträge, virtuelle Meetings und Teams. Ohne „Navi“ setzt sich kaum noch jemand in ein Auto, der an einer Bushaltestelle ausgehängte Fahrplan interessiert nur im Ausnahmefall noch Fahrgäste. Aber auch außerhalb der persönlichen Erfahrung tut sich viel. Das Potenzial der Digitalisierung in Unternehmen war und ist ebenfalls gewaltig. Doch welche Potenziale lassen sich in den nächsten Jahren heben? Worauf können und sollten Unternehmen ihren Fokus richten?

In den Anfängen der IT war der Fantasie des Einsatzes kaum eine Grenze gesetzt, heute werden bereits viele Be­reiche so weitgehend durch IT unterstützt, dass man schon sehr viel genauer untersuchen muss, wo sich weitere Poten­ziale bieten. Jedenfalls ist es nicht mehr sehr nütz­lich, nur aufzunehmen, was die IT-Industrie zu bieten hat; viel zu speziell sind die Potenziale heute und viel zu wenig versteht die IT-Industrie die Funktionsweise der Unter­nehmen und damit die möglichen Potenziale. Bestes Beispiel für diese These ist die aktive Bewerbung von „Big Data“-Themen: „Big Data Analytics for Customer Service“ taucht in dem von Gartner Group regelmäßig entwickelten „Hype Cycle for Emerging Technologies“ im Jahr 2014 noch als „Innovation Trigger“ auf. 2013 war Big Data gar auf dem „Peak of Inflated Expectations“. Und 2015? Big Data ist verschwunden:

So kurzfristig kann werbegetriebener Hype sein.

Hinter all den zutreffenden und nicht zutreffenden Analysen und Prognosen stecken fundamentale Über­legungen; Überlegungen, durch die immer deutlicher wird, dass die Interessen der IT-Industrie und der gewerblichen Kunden dieser Industrie zum Teil erheblich auseinander­driften.